#68 Mist! Die Erziehung hat funktioniert!
Shownotes
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00:00:01: Vor etwas mehr als neunzehn Jahren stand ich vor einem Bettchen und darin lag dieses kleine Wesen, das gerade erst auf die Welt gekommen war.
00:00:10: Und wie wahrscheinlich fast jede Mama habe ich damals Versprechungen gemacht.
00:00:16: Ich werde herzlich aufpassen!
00:00:18: Wird für dich da sein?
00:00:20: Ich werde mein Bestes geben... Und wahrscheinlich war da auch diese seltsame Mischung aus unendlicher Liebe und der vollkommenen Überforderung angesichts der Tatsache, dass einem da gerade ein Mensch anvertraut worden ist.
00:00:33: Ein ganzer Mensch mit einem ganzen Leben vor sich!
00:00:39: Willkommen im magischen Mundmoment.
00:00:41: Schön bist du da und wirst zu.
00:00:43: Abonniere doch gerne den Podcast.
00:00:46: Du unterstützt mich damit in meiner Arbeit Ja, und während man dann dieses winzige Wesen anschaut, beginnt man zu wünschen.
00:01:00: Fast wie die guten Feen bei Dornröschen, die sich über die Wiege beugen und dem Kind ihre Gaben mitgeben.
00:01:07: Nur glaube ich dass die wenigsten Mama heute vor den Bettchen stehen und denken mögest du die schönste im ganzen Land werden?
00:01:16: Mögest Du einen reichen Prinzen heiraten?
00:01:19: Mögest Du in einem Schloss wohnen?
00:01:21: Nein!
00:01:24: Unsere Münche sind... andere.
00:01:27: Ich jedenfalls wünschte meinen Kindern Stärke, Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, Offenheit, Großherzigkeit, Mut die Fähigkeit ihren eigenen Weg zu gehen.
00:01:43: ich wollte dass sie nein sagen können das sie neugierig auf die Welt sind dass sie Menschen begegnen können die anderes leben anders denken anders aussehen als sie sich etwas zutrauen dass sie nicht bei jeder Schwierigkeit zusammenbrechen, dass sie wissen wo sie hingehören und trotzdem den Mut haben wegzugehen.
00:02:03: Und dann verbringt man ungefähr zwanzig Jahre damit genau das irgendwie hinzubekommen!
00:02:09: Man setzt Grenzen, man tröstet, man streitet, man fährt sie irgendwo hin, man holt sie wieder ab, man steht am ersten Kindergartentag da und tut so als wäre das alles völlig normal... ...man winkt dem Bus ins erste Lager nach.
00:02:24: Später wartet man nachts auf das Geräusch des Schlüssel in der Haustür.
00:02:30: Man erlebt erste Freundschaften, erste Enttäuschungen, erste Entscheidungen bei denen man denkt oh Gott und hält Druckstin den Mund.
00:02:39: Und manchmal jedenfalls.
00:02:42: Wir nennen das so schön Kindern Wurzeln und Flügel geben.
00:02:47: Das klingt wunderbar!
00:02:50: Solange die Flügel noch theoretisch sind Denn irgendwann benutzen sie sie tatsächlich.
00:02:57: Und plötzlich steht meine Tochter am Flughafen und fliegt für drei Monate nach Ghana.
00:03:03: Ghana?
00:03:05: Nicht Bern, nicht Zürich... Nicht einmal Berlin!
00:03:09: Ghana!
00:03:11: Und da schluckt man erst einmal leer.
00:03:13: Denn eigentlich müsste ich doch jubeln.
00:03:16: Schau sie dir an!
00:03:17: Selbstständig, mutig, offen, neugierig Sie geht hinaus in die Welt!
00:03:22: Genau das hast du dir gewünscht!
00:03:25: Tja Vielleicht sollte man manchmal ein bisschen vorsichtiger sein mit seinen Wünschen, denn das Universum hört offenbar zu.
00:03:34: Da steht plötzlich dieses Kind vorein und präsentiert einem ziemlich eindrücklich das Ergebnis der eigenen Erziehungsziele.
00:03:42: Du wolltest es selbstständig werden?
00:03:44: Bitte sehr!
00:03:45: Dann steigt es ins Flugzeug.
00:03:49: Ich weiß nicht ob es einfacher wäre wenn sie für drei Monate nach Österreich oder Frankreich gegangen wären Oder für drei Wochen nach Ghana oder für drei Monate nach Kanada?
00:04:03: Vielleicht, vielleicht auch nicht.
00:04:08: Ghana fühlt sich für mich halt einfach schon sehr weit weg an Afrika ein Land das ich nicht kenne eine Kultur die mir fremd ist andere Krankheiten und Gewohnheiten andere Vorstellungen von Sicherheit.
00:04:23: Ja und genau da in letzter Zeit habe ich etwas über mich selbst bemerkt Vertrauen ist ziemlich einfach Solange wir Kontrolle haben.
00:04:36: Wir sagen unseren Kindern, ich vertraue dir!
00:04:39: Aber solange sie bei uns wohnen, haben wir erstaunlich viele Möglichkeiten dieses Vertrauens zu überwachen.
00:04:46: Wir sehen, wann Sie nach Hause kommen.
00:04:49: Wir hören an der Stimme wie es Ihnen geht.
00:04:52: Wir seh'n den Gesichtsausdruck.
00:04:55: Wir können Nachfragen... ...wir können helfen.... Wir können zur Not ins Auto steigen und sie holen Und dann sitzt dieses Kind plötzlich tausende Kilometer entfernt.
00:05:08: Da merkt man, Vertrauen ist nicht das gute Gefühl, dass bestimmt alles gut geht!
00:05:15: Vertrauen beginnt genau dort wo ich akzeptiere... ...dass ich es nicht weiß.
00:05:23: Natürlich kann etwas passieren Das kann es übrigens auch hier Aber Ich hatte die Illusion, ich könnte etwas kontrollieren Hier aber dort Fällt diese Illusion weg?
00:05:40: Und ich glaube, auch das gehört zu erwachsen werden unserer Kinder.
00:05:44: Nicht nur sie müssen lernen auf eigenen Beinen zu stehen!
00:05:49: Wir müssen lernen unsere Hände wegzunehmen.
00:05:55: Das ist eine völlig andere Aufgabe als die mit der die Mutterschaft begonnen hat.
00:05:59: Am Anfang ist ein Kind ohne uns tatsächlich nicht lebensfähig.
00:06:03: Wir füttern, wir tragen, wir wärmen, wir entscheiden – wir verhindern dass es die Treppe hinunterfällt auf die Straße rennt oder die Finger auf der Herdplatte liegt.
00:06:13: Jahrelangen besteht gute Mutterschaft darin Verantwortung zu übernehmen und dann kommt irgendwann dieser eigenartige Wendepunkt.
00:06:23: Plötzlich kann zu viel Verantwortung zum Gegenteil von guter Mutterschraft werden!
00:06:31: Für Stück.
00:06:33: Und ich glaube, das ist manchmal schwieriger als sie zu übernehmen Denn gebraucht zu werden hat auch etwas Schönes.
00:06:42: Es gibt uns Bedeutung.
00:06:44: Da ist jemand für den wir wichtig sind.
00:06:46: Jemand ruft Mama und wir wissen sofort Ich bin gemein!
00:06:53: Und vielleicht hat genau deshalb der sogenannte leere Nest einen so schlechten Ruf.
00:06:58: Schon dieser Ausdruck Ein leeres Nest dass er sich sofort ein verlassenes Vogelnest im Herbst von mir, ein paar Federn liegen noch darin.
00:07:07: Der Wind weht hindurch und irgendwo sitzt eine traurige Mutter und weiß nicht was sie jetzt mit ihrem Leben anfangen soll.
00:07:15: Aber ist das wirklich die einzige Geschichte, die wir darüber erzählen können?
00:07:20: Vielleicht ist ein Nest aus dem die Jungen ausgeflogen sind überhaupt kein leeres Nest!
00:07:28: Vielleicht ist es ein erfülltes Nest.
00:07:31: Es hat seine Aufgabe erfüllt Und das verändert für mich etwas, denn das Ziel eines Nestes kann doch nicht sein dass die jungen möglichst lange darin sitzen bleiben und das Ziel von Erziehung kann nicht sein, dass unsere Kinder uns möglichst lange brauchen.
00:07:50: Eigentlich ist es doch umgekehrt.
00:07:53: wir investieren zwanzig Jahre lang Arbeit Liebe Nervengeld schlaflose Nächte und ungefähr siebzehntausend Diskussionen darüber warum man jetzt wirklich eine Jacke braucht damit sie uns irgendwann nicht mehr brauchen.
00:08:10: Was für ein seltsames Berufsprofil!
00:08:13: Wenn wir unsere Arbeit gut machen, dann schaffen wir uns in gewisser Weise selbst ab – zumindest einen Teil unserer Aufgabe.
00:08:23: Und ich glaube das ist der Punkt an dem es auch wehtun kann Denn wenn ich zwanzig Jahre lang sehr stark Mutter war taucht irgendwann eine Frage auf die sich gar nicht so leicht beantworten lässt Wer bin ich?
00:08:38: wenn mich gerade niemand braucht.
00:08:43: Und ich glaube diese Frage betrifft oder trifft Frauen in unserer Lebensphase ganz besonders, denn oft geschieht gleichzeitig noch vieles mehr.
00:08:52: Die Kinder werden erwachsen die eigenen Eltern werden älter Manche verlieren ihre Eltern.
00:08:59: Durch Körper verändert sich.
00:09:01: Die Fruchtbarkeit endet Beziehungen verändern sich Und beruflich stellt sich vielleicht die Frage, ob man das wirklich noch zehn, fünfzehn Jahre so weit machen möchte.
00:09:12: Wie ist deine Zeit in den mehreren Rollen gleichzeitig anfangen zu wackeln?
00:09:18: Wir nennen es dann die Wechseljahre!
00:09:21: Ja und ich finde... Das Wort eigentlich ziemlich passend.
00:09:24: Es sind nicht Ende-Jahre, nicht Verlustjahres sind Wechsel-Jâre Etwas wechselnd Vielleicht auch Richtung unserer Aufmerksamkeit.
00:09:33: Viele Jahre geht sie stark nach außen.
00:09:36: Wer braucht was?
00:09:38: Wer muss wann wohin, was fehlt?
00:09:40: Was muss organisiert werden?
00:09:42: wie hat worden Prüfung?
00:09:43: Wer braucht neue Schuhe?
00:09:45: Was essen wir heute?
00:09:47: Ist die Anmeldung gemacht?
00:09:48: Hast du deine Sachen dabei?
00:09:51: Plötzlich muss man nicht mehr alles wissen!
00:09:53: Das ist Ungebot und vielleicht auch schmerzhaft.
00:10:00: Aber irgendwann kann daraus eine andere Frage entstehen Nicht mir wer braucht mich sondern... Hey!
00:10:06: Was brauche eigentlich ich?
00:10:09: Das ist etwas völlig anderes.
00:10:11: Bei mir tauchen dabei gerade Dinge auf, die erstaunlich weit zurückliegen.
00:10:17: Ich habe wieder begonnen Musik zu machen und ich reite wieder.
00:10:21: Beides gehörte schon in meiner Jugend zu mir.
00:10:24: Ich habe das nicht bewusst geplant so wieder aufzunehmen.
00:10:27: Ich saß nicht da und dachte so Die Kinder werden groß, jetzt betreibe ich Selbstfindung und rekonstriere meine Jugend.
00:10:34: Nein Es kam einfach und irgendwann dachte ich, ha!
00:10:39: Wie interessant.
00:10:41: Da kehren Dinge zurück.
00:10:44: Vielleicht sind sie nie wirklich weggegangen?
00:10:46: Vielleicht lagen Sie einfach unter vielen anderen Schichten.
00:10:50: Mutter, Partnerin, Beruf, Verantwortung, Alltag, Organisationen, Tiere, Projekte – das Leben eben.
00:10:57: Und ganz tief dann untersitzt immer noch dieses Mädchen also nicht als jemand zu dem ich zurückwerden möchte verstehe mich richtig.
00:11:04: ich möchte nicht wieder sechzehn sein.
00:11:07: Ich brauche weder meine damaligen Unsicherheiten zurück, noch all die Fragen auf die ich heute zu Glück grössenteils antworten habe.
00:11:16: Aber dieses Mädchen wusste trotzdem Dinge über mich, die ich später vielleicht ein bisschen vergessen habe – was mich begeistert!
00:11:24: Was mich die Zeit vergessen lässt, wo mein Körper lebendig wird?
00:11:28: Was ich einfach gerne tue ohne dass daraus ein Projekt einen Beruf oder etwas Sinnvolles entstehen muss….
00:11:35: Und vielleicht ist das eine der spannendsten Aufgaben in dieser Lebensphase.
00:11:40: Nicht die junge Frau wiederzufinden, sondern zu schauen was von ihr noch immer zu mir gehört!
00:11:47: Was hat die zwanzigjährige geliebt dass die fünfzigjährige wieder aufnehmen möchte?
00:11:52: Was darf zurückkommen und was kann getrost dort bleiben?
00:11:56: Denn auch das gehört dazu.
00:11:59: Ich möchte gar nicht alles zurück... ...und ich glaube Reif ist genau diese Freiheit aus der eigenen Geschichte auswählen zu dürfen.
00:12:08: Das nehme ich mit, das brauche ich nicht mehr.
00:12:11: Das bin noch immer ich und das war einmal ich.
00:12:15: Das darf vorbei sein!
00:12:18: Also ich glaube die Wechseljahre sind halt einfach nicht nur eine körperliche Übergangszeit.
00:12:22: Es ist vielleicht ein Altinventur Die Kinder beginnen ihr eigenes Leben Und wir stehen plötzlich vor unserem eigenen und können Einmal wieder alles anschauen.
00:12:32: Was steht hier eigentlich errunden?
00:12:35: Welche Rollen passen doch?
00:12:36: Welche Verpflichtungen, welche Träume, welche Gewohnheiten, welche Beziehungen.
00:12:42: Was habe ich vor zwanzig Jahren übernommen weil es damals nötig war und schleppe es noch immer mit?
00:12:47: Und was möchte ich in die nächsten zwanzige Jahre mitnehmen?
00:12:51: Das finde ich eine kraftvolle Frage!
00:12:54: Denn unsere Kinder gehen hinaus und bauen ihr Leben auf... ...und vielleicht beginnt für uns nicht einfach das Leben danach sondern ist einfach der nächste Teil unseres eigenen Lebens.
00:13:07: Und ich glaube auch, dass wir da unseren Kindern etwas sehr Wichtiges schenken.
00:13:12: Denn was für eine Last wäre es eigentlich für einen jungen Menschen hinaus in die Welt zu gehen und gleichzeitig zu spüren?
00:13:20: Wenn ich gehe bleibt meine Mama zurück und habe nichts mehr!
00:13:25: Dann bekommt Freiheit einem Preis.
00:13:27: dann muss das Kind vielleicht anrufen, damit Mama nicht traurig ist.
00:13:31: Es muss heimkommen, damit mama glücklich ist!
00:13:34: Es muss Nähe herstellen, damit sich Mama gebraucht fühlt und plötzlich trägt die Tochter oder das Kind etwas, was gar nicht ihre Aufgabe sein sollte.
00:13:48: Und da sind wir übrigens ganz nahe bei dem, worüber wir in den letzten Folgen bereits gesprochen haben – bei der Ordnung in Familien.
00:13:59: Und ich glaube, zum Loslassen gehört auch dieser Satz.
00:14:02: Geh du!
00:14:03: Ich kümmere mich um mein Leben selbst und es ist nicht kalt oder gleichgültig sondern im Gegenteil Es ist eine der liebevollsten Botschaften die wir einem erwachsenen Kind geben können.
00:14:14: Du musst dein Leben nicht kleiner machen damit meines groß bleibt.
00:14:19: Du darfst entdecken, du darfst reisen, du durfst Fehler machen.
00:14:23: Du darf deine Welt kennenlernen, die ich nicht kenne Und ich wäre währenddessen nicht am Fenster sitzen und auf deine Rückkehr warten.
00:14:32: Ja, gut!
00:14:33: Okay vielleicht auch.
00:14:35: Ich bin schließlich Mama.
00:14:36: Natürlich bin ich froh über jede Nachricht aus Ghana.
00:14:39: Natürlich schaue ich aufs Telefon.
00:14:40: natürlich denke ich manchmal ach melde dich doch gerade kurz.
00:14:45: man kann zwanzig Jahre an seiner persönlichen Entwicklung arbeiten.
00:14:49: eine Mama bleibt eine Mama.
00:14:52: aber ich glaube Stolz und Sorge müssen sich gegenseitige auch gar nicht ausschließen.
00:14:58: Ich kann ihr Vertrauen und sie vermissen, ich kann mich für Sie freuen und manchmal ihr schlucken.
00:15:04: Ich kann Ihre Selbstständigkeit großartig finden und mir gleichzeitig wünschen, sie wäre gerade ein bisschen
00:15:10: näher.".
00:15:12: Ja Erwachsensein bedeutet ja nicht dass wir nur noch einen Gefühl gleichzeitig haben dürfen.
00:15:18: Das ist auch Reife Widersprüche aushalten können Und das gilt auch für unsere Kinder!
00:15:25: Sie dürfen selbstständig sein und trotzdem zu Hause brauchen.
00:15:28: Sie dürfen um die halbe Welt reisen und manchmal ihre Mama anrufen, sie dürfen erwachsen sein und trotzdem unsere Töchter bleiben.
00:15:35: Nur dürfen Mamas bleiben ohne weiterhin jeden Schritt ihres Lebens begleiten zu müssen.
00:15:44: Damals am Wettchen dieses kleinen Wesens dachte ich meine Aufgabe sei es ihm mit möglichst viel mitzugeben Und heute denke ich einen Teil meiner Aufgabe besteht darin irgendwann zu erkennen dass genug mitgegeben ist.
00:16:05: Ich werde nie wissen, ob es genug war?
00:16:08: Keine Mutter weiß das!
00:16:10: Wir haben Fehler gemacht und sicher wir haben Dinge gesagt die wir heute definitiv anders sagen würden.
00:16:16: Wir haben zu viel geholfen und an anderer Stelle vielleicht zu wenig.
00:16:21: Wir waren ungerecht ganz bestimmt.
00:16:23: Wir sind ungeduldig überfordert Und dazwischen haben wir geliebt wie verrückt.
00:16:29: Und vielleicht muss das reichen, denn irgendwann kommt der Mann einen Moment an dem Erziehung aufhört ein tägliches Tun zu sein.
00:16:37: Was bleibt ist Beziehung – eine andere Beziehungen zwischen zwei Menschen die beide ein eigenes Leben haben und ich glaube das ist der Lohn für all die Jahre davor!
00:16:50: Der Lohn ist nicht dass unsere Kinder für immer bei uns bleiben sondern dass sie gehen können und trotzdem wissen wo ihr Zuhause ist.
00:16:59: Und während meine Tochter nun in Ghana ihre Welt vergrößert merke ich, auch meine wird nicht kleiner.
00:17:06: Sie verändert sich!
00:17:08: Das Wiedermusik, das sind Pferde... ...das sind Dinge für die vielleicht lange weniger Platz war.
00:17:14: Da ist eine Frau, die nicht nur Mutter ist – diese übrigens auch nie nur Wahn.
00:17:18: Aber vielleicht musste sie sich selbst wieder daran erinnern und so denke ich heute noch einmal an dieses gute Feiern am Bettchen mit Stärkern, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein und Freiheit, Offenheit und Großherzigkeit.
00:17:34: Ich würde wieder genau dasselbe wünschen!
00:17:39: Und vielleicht würde ich aber diesmal noch einen Wunsch für die Mama hinzufügen wenn dieses Kind eines Tages all diese Gaben tatsächlich benutzt mögest du auch den Mut haben dein eigenes Leben weiter zu leben denn Vielleicht brauchen unsere Kinder am Ende nicht nur Wurzeln und Flügeln.
00:18:05: Sie brauchen ganz bestimmt auch Mütter, die ihre eigenen Wurzel- und Flügel nicht vergessen haben.
00:18:20: Schön wärst du dabei!
00:18:22: Diskutiere gerne mit, lass mir einen Kommentar da und wenn du Lust hast hol dir das Buch Die Hüterin.
00:18:29: Du findest es in meinem Shop auf Fabiantrufer.com oder Amazon.
00:18:34: Und da geht's noch viel mehr um... Schüterinnenweißheit, die Weißheit der Wechseljahre.
00:18:40: und ja, freue mich wenn du weiterhin zuhörst und beim nächsten Mal auch dabei bist.
00:18:48: Alles Liebe und Gute für dich!
00:18:51: Und vor allem auch für meine Tochter Ingana.
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